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Wie wir den Beefer erfanden.

New York – Bad Honnef – New York

Die Gründungsgeschichte des Beefers beginnt im Prinzip vor gar nicht allzu langer Zeit in einem ziemlich legendären Restaurant in Brooklyn – im Peter-Luger-Steakhouse und nicht etwa im Rheinland. In New York nämlich isst Gründer Frank Hecker eines Tages nicht irgendein Steak, sondern DAS Steak seines Lebens (dachte er zumindest bis dahin). Was da auf seinem Teller liegt, ist alles andere als eine normale Mahlzeit, sondern vielmehr eine Offenbarung mit Messer und Gabel. Frank beschließt darauf hin, dass dies bitte kein einmaliges Erlebnis bleiben sollte – er will diesen einen magischen Moment noch möglichst oft in seinem irdischen Dasein erleben dürfen. Und genau deshalb versucht er, dem Geheimnis dieses Steaks auf den Grund zu gehen.

Die folgenden Analysen und grillinvestigativen Anstrengungen von Frank seien an dieser Stelle ausgespart, euch interessiert doch ohnehin nur die Antwort auf die Frage „Was macht denn nun wirklich ein perfektes Steak aus?“. Und sie lautet: 800. Achthundert Grad Celsius, um genau zu sein. Sie sind der Schlüssel zum unvergleichlichen Geschmack, zu einer köstlich karamellisierten Kruste, zum genau richtigen Röstaroma.

Der Wunsch und der Plan entstehen, dass möglichst viele Menschen diesen Genuss erleben können sollen. An dieser Stelle kommt Franks Grundschulfreund Marc Kirwald ins Spiel: Gemeinsam tüfteln sie an einem Grill, der die leistungsstarken 800 Grad sicher in Privathaushalte bringen kann.

Keine leichte Aufgabe. Hilfreich ist allerdings, dass Marc aus der Branche kommt: Er ist Werksleiter in genau dem Betrieb, der heute die Brenner für den Beefer produziert. Frank und Marc schrauben also lange und intensiv an einem Prototypen, ihrer Vision vom perfekten Grill. Große Freude bereits, als erste Versuche mit Bacon und Rumpsteak gelingen, doch es fehlt noch eine entscheidende Zutat in der Beefer-Geschichte, jemand der die Ideen technisch und handwerklich umsetzt – der dritte Mann kommt hier ins Spiel: 

 

Frantz Konzen, ebenfalls ein Schulfreund, der einen Metallbaubetrieb hat und dem Beefer schlussendlich seine heutige, zeitlose Gestalt verliehen hat. Von nun an geht alles im Dreiklang seinen Weg. Vorserienmodelle werden von Frantz konstruiert und von allen ausgiebig getestet, bis der Beefer in seinem Design und seinen grundsätzlichen Eigenschaften dem heutigen Beefer One entspricht.

 

Die Beefer Grillgeräte GmbH – vorerst – mit Sitz in Königswinter wird gegründet und die bisher langwierigste Hürde, die EU-Baumusterprüfung, erfolgreich genommen. Jetzt ist auch die CE-Zertifizierung (und damit die Voraussetzung für den gewerblichen Verkauf) erbracht. Und endlich kann es losgehen!

Nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda verkaufen sich die ersten Geräte quasi von selbst – unnötig zu erwähnen, dass alle „Beefer-Pioniere“ restlos begeistert sind. Frank, der im richtigen Leben als TV-Regisseur u.a. bei diversen Kochshows arbeitet macht den Spitzenkoch und Grill-Enthusiasten Tim Mälzer auf die Erfindung des Trios aus dem Rheinland aufmerksam. Tim wird so zu einem der ersten und größten Beefer-Fans überhaupt. Guter Mann!

Erfreulicherweise orientierten sich in der Folgezeit auch immer mehr Genießer und Profis an Mälzers Beispiel und der Beefer entwickelt sich nach und nach praktisch zum Referenzgerät in Sachen „Grillen 2.0“ zu Hause. Mittlerweile ist der Beefer in vielen Ländern dieser Welt das Maß der Dinge für Kenner, Könner und Liebhaber.

Auch in New York, da wo alles begann, stehen nun die ersten Beefer und produzieren die wahrscheinlich besten Steaks der Welt. Was für eine Geschichte!

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